Mittwoch, 18. Mai 2011

Fahsicherheitstraining

Wir haben ein neues Auto. Genauer gesagt, wir brauchten ein neues Auto, und mein Mann kaufte sich Eins. Sogar frisch aus der Fabrik. Einen Skoda Oktavia. Ich war richtig Stolz auf meinen Mann wie souverän der das gelöst hat. Wie brav er dafür gespart hat.
Und vor ein paar Wochen kam dann ein ganz unscheinbarerer Brief. Ich habe bei der „Wienerin“ ein „Lady Day“ Fahrsicherheitstraining gewonnen. Ich war am Anfang schon skeptisch, schließlich ist unser Auto neu. Mit Automatik Getriebe….und eben ….naja, Neu. Mein Mann meinte dazu aber nur, dass ich das schon machen sollte und das er an den Tag eh, ganz zufällig, keine Termine hatte. Danach bin ich dann drauf gekommen das er doch Termine hatte…lol, der Arme ist original mit Anzug durch Klagenfurt von einem Termin zum anderen mit dem Roller gekurvt.
Aber jetzt zurück zum Thema, ich bin also allein zum Fahrsicherheitstraining gefahren und hab zu meinem Erstaunen ziemlich schnell Anschluss gefunden. Mein Auto war natürlich das Neueste von allen, und aber auch das Einzige mit Automatik. Ich muss zugeben, ich hatte Angst. Als erstes ging es ab zu einem Vortrag, wo besprochen wurde was für Autos wir fuhren, und ob schon jemand einen Unfall hatte. Ich hab natürlich bereitwillig erzählt, dass ich schon einen Unfall hatte. Seine Antwort machte mich natürlich noch nervöser. „Ein typischer Unfall“ meinte er, „den werden wir gleich nachstellen, damit dir das nicht mehr passiert und du besser reagieren kannst.“ Wir haben ihn nachgestellt und ich brauchte, zu meiner Schande, richtig lange bis ich den dreh heraus hatte. Ich hatte nämlich den Tick wie verrückt zu lenken wenn vor mir ein Hindernis war, dem ich gerade noch ausweichen wollte. Unnötig, wie sich dann rausstellte. Außerdem übten wir das richtige Reagieren beim Schleudern…da war ich gut, da darf man wie verrückt gegenlenken  und wir übten das richtige Verhalten in der Kurve wenn das Auto ausbricht. Genial, so ein ESP. Überrascht war ich über die Tatsache das so ein ABS und ein BKV (Brems Kraft Verstärker) zwar hilft aber man trotzdem zum Notbremsen noch sehr viel Kraft benötigt. Wirklich genial war das ESP. (Mach was du willst, gib Gas, Brems, das ESP macht’s sowieso richtig) Beim ersten Mal, als es mich in der Kurve raus hob hab ich mich beim Pedal vertan. Ich hab also Vollgas gegeben. Die Reaktion von ESP, es nimmt kein Gas mehr an und Bremst. Einfach genial. Ich kann nur jedem so ein Fahrsicherheitstraining empfehlen. Es wirkt Wunder. Man bekommt echt Respekt und weiß zu Reagieren.

5 Kommentare:

Perle hat gesagt…

poa, ich will auch sowas machen!! voll cool!

Elisabeth hat gesagt…

@crazydaisy: mach nur, sowas kann Leben retten.

Ich möchte mich auf diesen Wege für die fehlenden Buchstaben entschuldigen. Leider schaffe ich es nicht diesen Post auszubessern, da die Seite nicht mehr reagiert sobald ich den Post nochmal aufgemacht habe.
Anscheinend gefällt’s dem Post so wie er ist...

Sapperlot hat gesagt…

Brauchst du Post-Benutzungs-Training

Elisabeth hat gesagt…

Ja, lei zum Ärgern. Die Seite wollte zuerst nit amol den Post nehmen. Auf Html is es dann doch gegangen. A Schaß is des!!

Kärntnersonne hat gesagt…

Ich finde die Erzählung wirklich gut, lebendig geschrieben und wahr. Denn ich machte selbst vor einigen Jahren, gleich nach meinem Führerscheinerwerb, dieses Trainig. Ich kann nur das Allerbeste berichten: Die sind sowas von zuvorkommend und freundlich, andererseits korrigieren sie einen haarklein, alles wird ganz genau beobachtet, auch von so Türmen aus. Mir hat dieses Training enorme Sicherheit gegeben, mit weitreichenden Folgen!